Zusammenfassung der Umfrageergebnisse
Viele Laxenburgerinnen und Laxenburger haben an unserer Umfrage teilgenommen, wichtig ist hier natürlich auch festzustellen, dass es sich um eine Befragung nach der Stimmungslage handelt, keine statistisch repräsentative Umfrage – natürlich beteiligen sich betroffene BürgerInnen eher als nichtbetroffene, daher ist eine gewisse Tendenz gegeben.
Wichtige Anmerkung: Der Großteil der Antworten wurde vor der frei zugänglichen Veranstaltung „Ein Blick auf Laxenburg“ eingesendet, wo recht umfangreich auf das Thema eingegangen wurde. Etwa 10% der LaxenburgerInnen und Laxenburger nahmen daran teil, unserer Schätzung nach. Einen Rückblick darauf und unsere Einordnung findet ihr demnächst ebenfalls in dieser Sammlung.
Die Auswertung zeigt, dass der Bahnübergang für einen Großteil der Befragten eine spürbare Rolle im Alltag spielt. Rund drei Viertel geben an, stark oder eher stark betroffen zu sein, während nur ein kleiner Anteil den Bahnübergang als kaum oder gar nicht relevant wahrnimmt.

Gleichzeitig wird ein deutliches Informationsdefizit sichtbar: Eine Mehrheit der Befragten fühlt sich über die bisherigen Überlegungen zur Neugestaltung nicht oder nur teilweise ausreichend informiert. Nur ein vergleichsweise kleiner Teil sieht sich gut informiert.


Als wichtigste Informationsquellen werden Gemeindeinformationen genannt, gefolgt von Gesprächen im Ort sowie Medien und sozialen Netzwerken. Andere Kanäle spielen eine untergeordnete Rolle.
In Bezug auf die gewünschte Form der Bürgerbeteiligung zeigt sich ein klares Bild:
Die Mehrheit spricht sich für aktive Beteiligungsformate aus, insbesondere Informationsveranstaltungen und öffentliche Diskussionen. Auch Online-Befragungen werden von einem relevanten Anteil als sinnvoll erachtet, während nur wenige keine weitere Beteiligung für notwendig halten.

Bei den inhaltlichen Prioritäten zeigt sich eine breite Streuung:
Am häufigsten genannt werden Verkehrsentlastung, Auswirkungen auf Anrainer:innen sowie Sicherheitsaspekte für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. Ebenfalls relevant sind Themen wie Bauzeit und Baustellenbelastung, Ortsbild und Gestaltung sowie Kosten und Umweltaspekte.

Gesamtbild
Insgesamt ergibt sich ein konsistentes Bild:
- Der Bahnübergang wird als relevantes Alltagsproblem wahrgenommen
- Es besteht ein klarer Wunsch nach besserer Information
- Die Bevölkerung legt Wert auf Einbindung in den Entscheidungsprozess



