Die Gemeinde Laxenburg hat am 10. September eine neue Entwicklung zum Bahnübergang veröffentlicht.
Laut Bürgermeister David Berl haben die ÖBB ihren Zeitplan für die Erneuerung des Bahnübergangs und die Entscheidung über eine mögliche Unterführung um zwei Jahre verschoben. Die zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um weitere Alternativen zu prüfen.
Zwei Jahre mehr Zeit für die Prüfung von Alternativen
Als Hintergrund nennt der Bürgermeister unter anderem die angespannte finanzielle Situation. Die Gemeinde wolle die zusätzliche Zeit nutzen, um weitere Alternativen zum bisher diskutierten Unterführungsprojekt genauer zu untersuchen. Laut Berl laufen entsprechende Prüfungen bereits seit mehreren Wochen.
Wann tatsächlich mit einer Entscheidung oder einem Baubeginn zu rechnen ist, bleibt allerdings offen. Konkrete neue Termine und Informationen darüber, welche zusätzlichen Varianten untersucht werden, enthält die Mitteilung nicht.
Wir bleiben dran

Die SPÖ Laxenburg berichtet seit März laufend über die geplante Neugestaltung des Bahnübergangs. Neben den Informationen der Gemeinde beschäftigen wir uns dabei auch mit Fragen, die in der offiziellen Kommunikation bislang nicht oder nur am Rande behandelt wurden: etwa den regionalen Verkehrs- und Pendlerströmen, den Auswirkungen auf das Industriezentrum NÖ-Süd, möglichen Alternativen und den langfristigen Folgen für den gesamten Ort.
Dazu haben wir unter anderem eine Bürgerbefragung durchgeführt und die präsentierte Verkehrsstudie näher betrachtet.
Auch die nun angekündigte Verschiebung werden wir weiterverfolgen. Insbesondere bleibt zu klären, welche neuen Zeitpläne seitens der ÖBB tatsächlich bestehen und welche Möglichkeiten sich dadurch für die weitere Planung ergeben.
Alle bisherigen Beiträge findet ihr in unserer Themensammlung zum Bahnübergang
Die SPÖ wirkt!
Noch im April schrieb die Laxenburger Volkspartei, dass eine Unterführung die einzige technisch machbare Lösung sei. Im September spricht der Bürgermeister dagegen ausdrücklich von weiteren Alternativen.
Welche weiteren Alternativen werden inzwischen geprüft, nachdem die Unterführung im April noch als einzige technisch machbare Lösung dargestellt wurde?
Bleibt mit uns am Thema dran und schickt uns weiterhin eure Meinungen und Eindrücke!



